Der Auftraggeber beschafft die Instandsetzung der Wurt (Deckwerk) des Leuchtfeuers Rhinplate Nord an der Elbe. Die Leistung umfasst den Abbruch des bestehenden Basaltpflasterdeckwerks und dessen Neuaufbau mit Geotextil, Schottertragschicht und Wasserbausteinen sowie einen Teilverguss mit hydraulisch gebundenem Vergussstoff.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 25348 bei Glückstadt |
| wsa-elbe-nordsee@wsv.bund.de Freischalten | |
| Telefon | 0228 70 - 91 3001 Freischalten |
| Website | https://evergabe.bundesverkehrsverwaltung.de/VMPSatellite/notice/CXWSY Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 96 KB | |
| Sonstige | 53 KB | |
| Formblatt | 107 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 95 KB | |
| Sonstige | 2.5 MB | |
| Leistungsverzeichnis | 301 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 58 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 301 KB | |
| Vertrag | 100 KB | |
| Formblatt | 731 KB | |
| Sonstige | 96 KB | |
| Formblatt | 9.4 MB | |
| Formblatt | 4.9 MB | |
| Formblatt | 5.4 MB | |
| Formblatt | 2.6 MB | |
| Formblatt | 5.8 MB | |
| Sonstige | 413 KB | |
| Sonstige | 74 KB | |
| Sonstige | 156 KB | |
| Sonstige | 157 KB | |
| Sonstige | 145 KB | |
| Formblatt | 867 KB | |
| Formblatt | 201 KB | |
| Formblatt | 493 KB | |
| Formblatt | 199 KB | |
| Sonstige | 74 KB | |
| Sonstige | 69 KB | |
| Sonstige | 70 KB | |
| Sonstige | 55 KB | |
| Formblatt | 71 KB | |
| Formblatt | 52 KB | |
| Formblatt | 23.1 MB | |
| Formblatt | 5.0 MB | |
| Formblatt | 373 KB | |
| Formblatt | 288 KB | |
| Formblatt | 376 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDie Leistung betrifft die vollständige Instandsetzung der Wurt (Deckwerk) des Leuchtfeuers Rhinplate Nord an der Elbe bei Elbstromkilometer 676,500. Zunächst ist das vorhandene Basaltpflasterdeckwerk inklusive Schottertragschicht in einer Gesamtdicke von ca. 0,60 m auf einer Fläche von rund 350 m² abzubrechen. Das geborgene Basaltpflaster verbleibt auf der Baustelle zur Entsorgung durch den AG; brauchbares Schottermaterial wird als Tragschicht wiederverwendet, unbrauchbares Material vom AN entsorgt.
Anschließend wird die Wurt neu aufgebaut, bestehend aus Geotextil, Schottertragschicht und Wasserbausteinen. Das gesamte neue Deckwerk (ca. 350 m²) ist mit einem hydraulisch gebundenen Vergussstoff im Teilverguss zu behandeln, wobei die Vergussmenge mindestens 80 bis 110 Liter pro Quadratmeter betragen muss. Sämtliche Arbeiten erfolgen ausschließlich von der Wasserseite und sind auf Niedrigwasserzeiten beschränkt.
Der Auftragnehmer hat ferner die tägliche Überführung der Bauüberwachung per Schiff zu organisieren.
Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis sowie Pauschalpositionen für Baustelleneinrichtung und -räumung. Bedarfspositionen (z. B. Baustellenfahrzeug) werden gesondert abgerechnet, wobei Teilzeiten nach Tagen zu 1/30 des monatlichen Einheitspreises vergütet werden. Verlängerte Bauzeiten werden nur vergütet, wenn sie nicht durch den AN verursacht wurden.
Ausfallzeiten infolge ungünstiger Witterung werden nur als Stillstandszeiten anerkannt, wenn sie in Absprache mit dem AG festgelegt wurden. Schäden durch Hochwasser oder Witterungseinflüsse an der technischen Ausrüstung des AN werden vom AG nicht ersetzt. Notwendige Ausbesserungsarbeiten an angrenzenden Bauwerken (z. B. Leuchtfeuer, Zugangsleiter, Leitdämme) sind vom AN ohne besondere Vergütung zu erbringen.
Die Ausschreibung erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Konkrete Termine für Angebotseröffnung, Zuschlagsfrist und Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht angegeben. Die Zufahrt zur Baustelle ist ausschließlich über den Wasserweg möglich; vor Baubeginn ist der Bauablauf mit der FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen GmbH abzustimmen. Bieter sind verpflichtet, sich vor Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse zu informieren; mit der Abgabe erklären sie, sich ausreichend Kenntnis verschafft zu haben.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturiert und technisch detailliert, was für ähnliche Wasserbaumaßnahmen als Vorlage gut geeignet ist. Die explizite Nennung der einschlägigen BAW-Merkblätter direkt in der Baubeschreibung und im Mindestanforderungskatalog für Nebenangebote erleichtert die Prüfung der Angebote und schafft Rechtssicherheit. Besonders hervorzuheben ist die Aufnahme einer Pauschale für die Überführung der Bauüberwachung per Schiff als eigenständige LV-Position, was bei vergleichbaren tidebeeinflussten Baustellen ohne Landanbindung zu empfehlen ist.
Die explizite Regelung, dass Nachforderungen bei anderen Vor-Ort-Verhältnissen ausgeschlossen sind, sollte bei Baumaßnahmen im Tidebereich stets in die Baubeschreibung aufgenommen werden. Die Bedarfsposition für ein Baustellenfahrzeug mit konkreten Übergabeorten und Fahrzeugspezifikationen zeigt ein gutes Maß an Vorausplanung und reduziert Auslegungsstreitigkeiten.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 25348 bei Glückstadt.
Die Leistung betrifft die vollständige Instandsetzung der Wurt (Deckwerk) des Leuchtfeuers Rhinplate Nord an der Elbe bei Elbstromkilometer 676,500. Zunächst ist das vorhandene Basaltpflasterdeckwerk inklusive Schottertragschicht in einer Gesamtdicke von ca. 0,60 m auf einer Fläche von rund 350 m² abzubrechen. Das geborgene Basaltpflaster verbleibt auf der Baustelle zur Entsorgung durch den AG; brauchbares Schottermaterial wird als Tragschicht wiederverwendet, unbrauchbares Material vom AN entsorgt. Anschließend wird die Wurt neu aufgebaut, bestehend aus Geotextil, Schottertragschicht und Wasserbausteinen. Das gesamte neue Deckwerk (ca.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 14.10.2026.
Die Ausschreibung erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Konkrete Termine für Angebotseröffnung, Zuschlagsfrist und Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht angegeben. Die Zufahrt zur Baustelle ist ausschließlich über den Wasserweg möglich; vor Baubeginn ist der Bauablauf mit der FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen GmbH abzustimmen. Bieter sind verpflichtet, sich vor Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse zu informieren; mit der Abgabe erklären sie, sich ausreichend Kenntnis verschafft zu haben.
Der Vergussmörtel muss gegenüber Tideströmung und Wellenschlag erosionsstabil sein (BAW-Merkblatt MAV 2017, Punkt 4.1.2). Geotextilien müssen den Anforderungen des BAW-Merkblatts MAG (Ausgabe 2021) entsprechen. Kornfilter müssen den Anforderungen des BAW-Merkblatts MAK (Ausgabe 2013) entsprechen. Wasserbausteine müssen den Technischen Lieferbedingungen für Wasserbausteine (TLW), Ausgabe 2022, entsprechen. Geotextilien müssen den Technischen Lieferbedingungen für Geotextilien (TLG), Ausgabe 2018, entsprechen. Es sind ausschließlich neue Materialien zu verwenden, sofern nichts anderes ausgeschrieben ist.
Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis sowie Pauschalpositionen für Baustelleneinrichtung und -räumung. Bedarfspositionen (z. B. Baustellenfahrzeug) werden gesondert abgerechnet, wobei Teilzeiten nach Tagen zu 1/30 des monatlichen Einheitspreises vergütet werden. Verlängerte Bauzeiten werden nur vergütet, wenn sie nicht durch den AN verursacht wurden. Ausfallzeiten infolge ungünstiger Witterung werden nur als Stillstandszeiten anerkannt, wenn sie in Absprache mit dem AG festgelegt wurden. Schäden durch Hochwasser oder Witterungseinflüsse an der technischen Ausrüstung des AN werden vom AG nicht ersetzt.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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