Die Universitätsstadt Siegen beschafft Sicherheits- und Überwachungsdienstleistungen für die provisorische Notunterkunft 'Winchenbachturnhalle' in Siegen. Der Einsatz erfolgt kalendertäglich rund um die Uhr mit jeweils zwei Sicherheitskräften gleichzeitig. Der Beauftragungszeitraum läuft vom 02.12.2026, 12 Uhr, bis 01.12.2027, 12 Uhr, mit einem Gesamtstundenvolumen von 17.472 Stunden.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Offenes Verfahren |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 57072 Siegen |
| vergabestelle@siegen.de Freischalten | |
| Telefon | +49 271/404-3321 Freischalten |
| Website | https://www.siegen.de/ Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 275 KB | |
| Bekanntmachung | 111 KB | |
| Verfahrensunterlage | 246 KB | |
| Formblatt | 92 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 99 KB | |
| Vertrag | 36 KB | |
| Sonstige | 24 KB | |
| Sonstige | 12 KB | |
| Sonstige | 138 KB | |
| Sonstige | 240 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDie Universitätsstadt Siegen benötigt Sicherheits- und Überwachungsdienstleistungen für ihre provisorische Notunterkunft 'Winchenbachturnhalle' in Siegen, in der bis zu 24 obdachlose männliche Personen untergebracht werden können. Die Leistung umfasst eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung an sieben Tagen pro Woche, wobei zu jeder Zeit zwei Sicherheitskräfte gleichzeitig im Einsatz sein müssen.
Zu den Aufgaben gehören die Einlasskontrolle einschließlich Personen- und Gepäckkontrolle, Erläuterung der Hausordnung, Zuweisung von Schlafplätzen sowie die Aushändigung von Bettwäsche und Hygieneartikeln. Darüber hinaus sind regelmäßige Kontrollgänge, deeskalierende Einflussnahme bei Konfliktsituationen, Schutz der Untergebrachten sowie die Hinzuziehung von Polizeikräften bei Bedarf durchzuführen.
Der Auftragnehmer hat ein gebundenes Wachbuch zu führen und eine tägliche Berichterstattung über besondere Vorkommnisse sicherzustellen. Das Gesamtstundenvolumen im Beauftragungszeitraum von einem Jahr beträgt 17.472 Stunden. Der Einsatzort kann sich kurzfristig ändern, wenn eine alternative Unterbringungsstätte gefunden wird.
Der Vertrag läuft vom 02.12.2026, 12 Uhr, bis 01.12.2027, 12 Uhr, ohne vorgesehene Verlängerungsoptionen. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je geleisteter Stunde, abgerechnet anhand von Stundenzetteln. Eine Vertragsstrafe für Verstöße gegen Tariftreue- und Mindestlohnverpflichtungen ist vorgesehen und beträgt 1 Prozent, bei mehreren Verstößen bis zu 5 Prozent des Auftragswertes.
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestlohnverpflichtungen. Eine Vertragsstrafe für Schlechtleistung im übrigen Sinne ist nicht vereinbart. Die Rechtsgrundlage des Vertrages bildet die VOL/B.
Die Bekanntmachung datiert vom 07.09.2026. Bieterfragen können bis zum 15.09.2026 gestellt werden, danach eingehende Fragen werden nur noch beantwortet, soweit dies geboten ist. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 22.10.2026. Der Öffnungstermin ist nicht bieteröffentlich. Die Leistung soll am 02.12.2026 um 12 Uhr beginnen.
Die Leistungsbeschreibung ist in ihrer Struktur klar und praxisnah aufgebaut: Gegenstand, Aufgabenkatalog, Personalanforderungen und Dokumentationspflichten sind sauber getrennt, was eine gute Vorlage für vergleichbare Bewachungsaufträge darstellt. Besonders hilfreich ist die explizite Flexibilitätsklausel zum Wechsel des Einsatzortes, die bei Notunterkünften typischerweise notwendig ist und häufig vergessen wird.
Die Stundenabrechnung über Stundenzettel ist bei diesem Leistungstyp sachgerecht, erfordert aber ein funktionierendes Kontrollsystem beim Auftraggeber. Der Hinweis auf den Wechsel vom UVgO-Regime zu § 75a GO NRW zeigt, dass die Rechtsgrundlage sorgfältig dokumentiert wurde, was bei Verfahren im Übergangsbereich nach Gesetzesänderungen wichtig ist. Andere Vergabestellen sollten prüfen, ob die Anforderung 'Leistungen im eigenen Betrieb' bei Sicherheitsdienstleistungen wettbewerbsrechtlich haltbar ist, da dies den Bieterkreis erheblich einschränkt.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Universitaetsstadt Siegen ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 57072 Siegen.
Die Universitätsstadt Siegen benötigt Sicherheits- und Überwachungsdienstleistungen für ihre provisorische Notunterkunft 'Winchenbachturnhalle' in Siegen, in der bis zu 24 obdachlose männliche Personen untergebracht werden können. Die Leistung umfasst eine Rund-um-die-Uhr-Bewachung an sieben Tagen pro Woche, wobei zu jeder Zeit zwei Sicherheitskräfte gleichzeitig im Einsatz sein müssen. Zu den Aufgaben gehören die Einlasskontrolle einschließlich Personen- und Gepäckkontrolle, Erläuterung der Hausordnung, Zuweisung von Schlafplätzen sowie die Aushändigung von Bettwäsche und Hygieneartikeln.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.09.2026.
Die Bekanntmachung datiert vom 07.09.2026. Bieterfragen können bis zum 15.09.2026 gestellt werden, danach eingehende Fragen werden nur noch beantwortet, soweit dies geboten ist. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 22.10.2026. Der Öffnungstermin ist nicht bieteröffentlich. Die Leistung soll am 02.12.2026 um 12 Uhr beginnen.
Einsatz von mindestens zwei Sicherheitskräften gleichzeitig, kalendertaglich 24 Stunden (00:00 bis 24:00 Uhr) Alle eingesetzten Sicherheitskräfte müssen die Sachkundeprüfung nach der Bewachungsverordnung abgelegt haben (§ 9 BewachV) Alle eingesetzten Personen müssen einen aktuellen Erste-Hilfe-Nachweis vorweisen können Eingesetztes Personal muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen Personal muss über Sozialkompetenzen wie Empathie und Fähigkeit zur gewaltfreien Kommunikation verfügen Auftragnehmer muss einen Einsatzleiter sowie eine Vertretung mit ständiger telefonischer Erreichbarkeit benennen
Der Vertrag läuft vom 02.12.2026, 12 Uhr, bis 01.12.2027, 12 Uhr, ohne vorgesehene Verlängerungsoptionen. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je geleisteter Stunde, abgerechnet anhand von Stundenzetteln. Eine Vertragsstrafe für Verstöße gegen Tariftreue- und Mindestlohnverpflichtungen ist vorgesehen und beträgt 1 Prozent, bei mehreren Verstößen bis zu 5 Prozent des Auftragswertes. Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestlohnverpflichtungen. Eine Vertragsstrafe für Schlechtleistung im übrigen Sinne ist nicht vereinbart. Die Rechtsgrundlage des Vertrages bildet die VOL/B.
Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Besitz einer Bewachungserlaubnis gemäß den gesetzlichen Anforderungen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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